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Schon als Kind begeisterten mich die Kunst und die klassische Musik. Im Alter von 16 Jahren und mit dem Ende meiner Schulzeit in greifbarer Nähe entstand der Wunsch aus dem Hobby einen Lebensunterhalt zu formen. Der Wunsch Kunst zu studieren war groß, doch die Hemmungen zunächst größer. Als „ Arbeiterkind“ mit Migrationshintergrund, erschien ein Studium für mich zunächst als weltfremde „Träumerei“, von meinem Wunschfach Kunst ganz zu schweigen. Wie es wohl häufig zum Erwachsen werden dazugehört, fügt man sich in einen Kompromiss mit dem man Traum und Arbeitswelt vereinen kann. Mit Hilfe der Agentur für Arbeit gelang es mir, diesen Kompromiss zunächst zu finden, aus meiner Passion dem Zeichnen wurde das Handwerk der technischen Zeichnerin. Zerknirscht zog ich also meine Linien und freute mich, dass mein Bleistift bei mir geblieben war. Doch es fühlte sich faul an, ich konnte so nicht weiter machen, schon während der Ausbildung überlegte ich mir einen Weg meinen Traum vom Kunststudium zu verwirklichen.

Im Studium habe ich meine Leidenschaft für die Analoge Fotografie entdecken dürfen und die Liebe zu der Druckgrafik. Besonders der Holzschnitt hat mich tief beeindruckt. Der Entstehungsprozess von einer Skizze, über die körperliche Anstrengung beim Bearbeiten des Holzes bis hin zum Drucken, um dann endlich die fertigen Arbeiten in der Hand halten zu können ist aufregend und unbeschreiblich schön.

Eure Nadeshda Horte

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